20161111

Brotsuppe mit Trockenpflaumen und andere Rezepte aus Omas Küche



125 g altes Brot
1/2 Esslöffel Butter
Salz
1 1/4  l Wasser
40 g Zucker
12 Trockenpflaumen
Zimt und Apfelsinenschale


Vorbereitung: Das Brot wird zerkleinert und in einen Topf gegeben, einen Liter Wasser dazugießen und das Brot darin erweichen. Die Trockenpflaumen werden gewaschen und mit einem Viertelliter Wasser in einen Topf gegeben, in dem sie zugedeckt erst aufquellen.


Zubereitung: Das eingeweichte Brot wird mit Salz auf den Herd gestellt und so lange gekocht, bis es sich vollständig aufgelöst hat. Die eingeweichten Trockenpflaumen, denen Zimt und Apfelsinenschale hinzugefügt werden können, werden in einem Extratopf etwa 15 Minuten lang gekocht. Ist das Brot verkocht und ganz aufgelöst, rührt man die Suppe durch ein Sieb, gibt Butter, Zucker, die weich gekochten Pflaumen plus Kochwasser dazu und schmeckt die Suppe ab.


Bemerkung: Diese Suppe kann man verändern, indem man statt Pflaumen kleine Rosinen (Brotsuppe mit Rosinen) nimmt oder abgewaschene Apfelschalen. Man kann auch Apfelstücke (Brotsuppe mit Äpfeln) mit dem Brot kochen und mit durchreiben oder eine Handvoll ausgekernte frische Hagebutten (Brotsuppe mit Hagebutten). Mit geröstetem Weißbrot gekocht ist sie eine gute Krankensuppe (Semmelsuppe).


 Leseprobe aus:





Omas Veggie-Rezepte: Einfache vegetarische Hausmannskost

Taschenbuch: 80 Seiten, 6,95 Euro
von Regina Margarethe Sailer
1. Auflage 2016
ISBN-10: 1539961982, ISBN-13: 978-1539961987

Bei Oma schmeckt es einfach am besten. Bei ihr gibt es die weltbesten Kartoffelpuffer mit selbst gemachtem Apfelmus, unvergleichlich flaumige Eierkuchen, cremigen Milchreis und so wunderbare Süßspeisen wie Rote Grütze, Apfelbettelmann oder Arme Ritter. Auch bei der Herstellung von Klößen sind Großmütter oft Weltmeister.
Die Rezepte dieses Kochbuchs sind inspiriert von alten Überlieferungen der einfachen (vegetarischen) Hausmannskost, wie sie schon vor rund hundert Jahren in den Haushalten gang und gäbe war. Sie basieren häufig auf Kartoffeln – einer billigen, nahrhaften und bei richtiger Zubereitung auch wohlschmeckenden Zutat. Klöße und Knödel in allen Varianten waren früher ebenfalls ein fixer Bestandteil in Großmutters einfacher, traditioneller Küche.

Aber auch Süßes hat seinen Platz: etwa Rote Grütze, Apfelbettelmann oder Arme Ritter. Die Zutatenliste all dieser Gerichte ist meist kurz – ebenso die Zubereitungszeit. Das Nachkochen der überlieferten und für die moderne Küche adaptierten Rezepte wird in zwei Schritten (Vorbereitung und Zubereitung) erklärt.