20160218

Ein faszinierendes Buch über die Geschichte des Sports

776 v. Chr. wurden in Olympia die ersten panhellenischen Spiele abgehalten, eine Erfolgsgeschichte, bis sie 393 n. Chr. verboten wurden. Aber warum ließ man sie nicht mehr zu? Und wie kam es, dass sie nach 1500 Jahren wieder belegt wurden und warum sprechen wir von Spielen und nicht von Sport? 

Wolfgang Behringer eröffnet in seiner Kulturgeschichtneue Einblicke in die Geschichte des Sports. Er zeigt uns den jungen Kaiser Karl V. als begeisterten Tennisspieler, Heinrich VIII. vom England als Sportfanatiker und Begründer der modernen Physik, Isaac, Newton, als aktiven Boxer. Die Kultur der Renaissance brachte den Bau großer Sportanlagen, denn im Florenz der Medici zog der Calcio, der Fußball, zigtausende Schaulustige an. In diesem Buch wird darüber hinaus höchst unterhaltsam udn historisch fundiert diskutiert, was Sport überhaupt ist. warum gehört Turmspringen dazu, Sackhüpfen aber nicht? Wie steht es mit Stierkämpfen oder dem Motorsport? Wie kam es zum Aufstieg des Fußballs und wie beeiflussen sich Sport und Politik?

Wolfgang Behringer
Kulturgeschichte des Sports
Vom antiken Olympia bis ins 21. Jahrhundert



Wolfgang Behringer,
geboren 1956, lehrt als o. Professor Geschichte, Lehrstuhl Frühe Neuzeit, an der Universität des Saarlandes. Im Verlag C.H. Beck liegen von ihm vor: Hexen, Glaube, Verfolgung, Vermarktung (2009); die Geschichte es Saarlandes zusammen mit Gabriele Clemens 2009), sowie Kulturgeschichte des Klimas. Von der Eiszeit bis zur globalen Erwärmung (2010).

 Buch Geschichte Sport