20150218

Buchtipp: Die Macht der versteckten Signale

„Nur die Starken überleben“, so Cerwinka und Schranz. Und weil das im Berufsleben nun einmal so sei, gelte selbstsicheres Auftreten als oberstes Gebot. Eines von vielen Hilfsmitteln, um den Gegner in die Schranken zu weisen, ist das bewusste Trainieren der Körpersprache. Wie das geht, verraten uns die „Kommunikationstrainerinnen“ in ihrem Ratgeber. Das erfolgreiche Kommunizieren mit unseren Mitmenschen erweist sich dabei als weites Feld: Da gilt es Körpersignale zu beachten, den Gesichtsausdruck zu kontrollieren, Abwehrhaltungen und Einstellungsblockaden zu überdenken. Auch „Raumbarrieren“ kommen zur Sprache: als Waffe eingesetzte Sitzordnungen, Büroeinrichtungen, die die Kommunikation erschweren, Farben, Gerüche und andere „atmosphärische“ Störungen. Wer sich erfolgreich mit diesen Dingen auseinandergesetzt hat, kann sich an die Aufarbeitung seiner „Gesprächsbarrieren“ machen und anschließend seinen „emotionalen Barrieren“ auf den Grund gehen. Auch die „wunderbare neue Welt der Kommunikation“ wird behandelt und so erfahren wir, was unseren Mitmenschen in Sachen Telefon, Anrufbeantworter, Fax und E-Mail auf die Nerven geht.

„Die Macht der versteckten Signale“ bietet nichts wirklich Neues, aber doch den einen oder anderen brauchbaren Tipp für die Vermeidung nonverbaler „Kommunikationskiller“.

Gabriele Cerwinka, Gabriele Schranz
Die Macht der versteckten Signale
Ueberreuter, 216 Seiten.