20120720

Kinky Friedman "Gott segne John Wayne"

Kinky Friedman, der „unvergleichliche Kinkster“, wie er sich selbst nennt, muß wieder einen Fall lösen. Auftraggeber ist sein Freund Ratso Sloman. Ratso ist ein Adoptivkind und möchte im Alter von 47 Jahren endlich seine leiblichen Eltern kennenlernen. Die noch unbekannte Verwandtschaft scheint diese Idee nicht so gut zu finden. Während Ratso beinahe umgebracht wird, betreibt Freund Kinkster seine Ermittlungen: Er unterhält sich mit seiner Katze, kocht Kaffee, raucht Zigarren und denkt nach. Schließlich unternimmt er sogar etwas! Er übergibt der Katze die Verantwortung für sein New Yorker Loft und macht sich gemeinsam mit seinem kalifornischen Freund Kent auf die Suche nach den Bösewichten.

Eigentlich eine ziemlich banale Geschichte, wäre es nicht Kinkster, der sie uns erzählt. Kinky Friedman sieht und beschreibt die Dinge auf eine ziemlich unvergleichliche Art und Weise. Wenn er zum Beispiel eine Tiefgarage als bedrohlich empfindet, liest sich das folgendermaßen: „Einer Tiefgarage fällt es nicht sonderlich schwer, um Mitternacht fies und gemein auszusehen und die, die jetzt vor uns lag, brauchte sich nicht einmal viel Mühe zu geben.“ „Gott segne John Wayne“ ist also ganz bestimmt kein Krimi der Standardklasse. Eigentlich gibt es überhaupt keine Schublade, in die dieses seltsame Werk hineinpaßt...

Buch kaufen bei Amazon


Weitere spannende Buchtipps finden Sie mit Hilfe Suchfunktion auf diesem Portal. Geben Sie einfach ein Stichwort, den Namen des Autors oder den Buchtitel ein! Oder lassen Sie sich überraschen und stöbern Sie nach Genre in der rechten Menüleiste!