20120720

Buchtipp Barbara Esstmann: Pferde am Fluss

halt: Mit den üblichen Pferdeabenteuer-Romanen für 13jährige Mädchen hat das Buch der US-Amerikanerin Barbara Esstmanns nichts zu tun. Die nicht ganz geglückte Übersetzung des Titels ins Deutsche weckt keine allzu großen Erwartungen. Dabei versteht Esstmann offensichtlich nicht nur eine Menge von Pferden, sie kann auch ganz ausgezeichnet schreiben. Ihre einfühlsam erzählte Geschichte über „Pferde und Menschen“ spielt in den 40er Jahren. Ort der Handlung ist eine Farm in der Nähe von St. Louis. Dort lebt die pferdezüchtende Nora Mahler mit ihrem Mann Neal und den Kindern Simon und Clea. Nach dem tödlichen Reitunfall ihres Sohnes zerbricht die nur scheinbar heile Familienwelt. Neal nützt die Trauer seiner Frau, um ihrem „Hobby“, für das er nur eifersüchtiges Unverständnis empfindet, ein Ende zu machen: Er verkauft ihre Pferde und schafft es mehr und mehr, den Willen seiner Frau zu brechen. Ein Engel in Form eines grauen Fohlens mit dem Namen Maalak (arabisch: Engel) läßt Noras Lebensgeister schließlich wieder erwachen. Sie erkennt, daß sie in den letzten 20 Jahren ihres Lebens so ziemlich alles falsch gemacht hat und daß es höchste Zeit ist, diesen Zustand zu ändern.

Barbara Esstmann: Pferde am Fluss
Verlag Bertelsmann, 317 Seiten.


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