20120621

Günther Brödl: Kurt Ostbahn: Kopfschuss

Der Trainer ist verschwunden. Kurt ist ernstlich besorgt und beginnt unverzüglich mit den Nachforschungen, die ihn bis ins ferne Mexiko führen: Was um alles in der Welt macht der Trainer In Tres Cruces, einem kleinen Kaff irgendwo mitten in der Wüste? Der Herr Josef, Wirt im Café Rallye, weiß darauf ebenso wenig eine Antwort wie der mit allen technischen Hilfsmitteln ausgestattete Doc, der immerhin auf eine recht interessante Spur stößt: In Dreikreuz in Burgenland wurde ein Mann regelrecht hingerichtet. Es scheint, als würden seltsame Parallelen zwischen diesem Mord und dem mysteriösen Verschwinden des Trainers bestehen. Der hat inzwischen andere Sorgen: Die Mexikaner halten ihn für einen Profi-Killer, der engagiert wurde, um den Chef einer Motorradgang zu liquidieren. Viele Gläser Fernet und Tequila später entwirrt sich das ganze Durcheinander. Doktor Ostbahn kann sich beruhigt auf seiner Bettbank ausstrecken und über seinen nächsten Mordfall nachsinnieren.

„Kopfschuss“ macht den Eindruck als hätte bei seiner Entstehung eine ganze Menge Fernet und andere Alkoholika mitgewirkt. Dass ihre Romane staubtrocken sind, kann man Günther Brödl und Kurt Ostbahn bestimmt nicht nachsagen!

Günther Brödl: Kurt Ostbahn: Kopfschuss
K & S Verlag, 159 Seiten.


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