20120621

Buchtipp: Janet Evanovich - Zweimal ist einmal zu viel

Janet Evanovich: Zweimal ist einmal zu viel
Goldmann Verlag, 285 Seiten.

Stephanie Plum ist die Heldin dieses Krimis. Sie arbeitet als Kopfgeldjägerin, was zwar auf einen gefährlichen Job hindeutet, tatsächlich aber gar nicht so aufregend ist. Stephanie bekommt immer nur die einfachen Fälle: Sie muß zum Beispiel eine Obdachlose, die schon des öfteren ihren Gerichtstermin verschusselt hat, wieder vor den Kadi zerren und das war es dann auch schon. Diesmal scheint es aber anders zu laufen . Der neue Kandidat ist zwar unbescholten und auch wegen eines eher harmlosen Vergehens auf Kaution frei, dennoch läßt er den Gerichtstermin sausen und scheint auch nicht gewillt zu sein, sich so einfach wieder einfangen zu lassen.

Stephanie und der Gejagte sind in der gleichen Gegend aufgewachsen: Sie ahnt das Versteck des Flüchtigen und versucht, ihn dort aufzustöbern. Dabei ist ihr einer der lokalen Polizeibeamten behilflich, der aber bedauerlicherweise mit dem Gesuchten verwandt ist. Dennoch gelingt es Stephanie, sich vorwärts zu kämpfen, wobei sie sich auf die tatkräftige Unterstützung durch ihre Großmutter verlassen kann.

Mit diesem Buch ist der Autorin Janet Evanovich nicht nur ein guter Krimi gelungen, sondern auch eine aktuelle Studie über die Lebensgewohnheiten in einem italienischen Viertel einer amerikanischen Stadt. Die Geschichte ist sehr witzig erzählt und bietet eine Menge Gelegenheiten zum Schmunzeln.

Bewertung: 9 Punkte (höchste Bewertung: 10 Punkte)

 
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