20111219

"Wir konsumieren uns zu Tode" von Armin Reller, Heike Holdinghausen: Warum wir unseren Lebensstil ändern müssen, wenn wir überleben wollen.

Dass wir uns unseren Lebensstil nur auf Kosten anderer leisten können, ist bekannt. Unbekannt ist hingegen, inwieweit sich schon die Produktion von Alltagsgegenständen wie Handys oder Kugelschreiber unmittelbar auf Kinderarbeit, umkippende Gewässer und Versteppung ganzer Landstriche auswirkt.

Armin Reller und Heike Holdingshausen zeigen in ihrem Buch "Wir konsumieren uns zu Tode - Warum wir unseren Lebensstil ändern müssen, wenn wir überleben wollen" die fatalen ökologischen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen unseres Lebensstils. Und sie sagen: Wenn wir nicht bald anfangen, verantwortungsvoll mit den Ressourcen umzugehen, konsumieren wir unsere Welt zu Tode. Anhand von Stoffgeschichten und -kreisläufen beschreiben die Autoren, woher Ressourcen wie etwa Coltan oder Baumwolle kommen, wofür wir sie verwenden beziehungsweise verschwenden.

www.westendverlag.de
Wir konsumieren uns zu Tode.
Warum wir unseren Lebensstil ändern müssen, wenn wir überleben wollen.
Armin Reller, Heike Holdinghausen
190 Seiten, ISBN 978-3-938060-38-4, € 13,40

Zu den Autoren:

Armin Reller ist Professor für Ressourcenstrategie an der Universität Augsburg. Zuvor Forschungsarbeiten im Bereich der anorganischen und physikalischen Chemie in Zürich, Cambridge, Bangalore und Hannover. Er ist Herausgeber der Reihe Stoffgeschichten.

Heike Holdinghausen ist Redakteurin der taz. Im Ressort Wirtschaft und Umwelt schreibt sie vor allem über Chemikalien-, Abfall- und Rohstoffpolitik. Zuvor betreute sie in der Meinungsredaktion die Kommentarseiten der taz.

Quelle: Westend/Barbara Brunner


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