20111219

Österreichische Architektur der fünfziger Jahre.

Ob geschätzt und gepflegt, unerkannt und umgebaut oder ausgedient und deshalb niedergerissen – die öffentliche Meinung steht den denkmalwerten Bauten der Fünfziger Jahre gleichgültig oder nur mit geringer Akzeptanz gegenüber - was sich im Umgang mit dieser Architektur widerspiegelt.

Stefan Oláh porträtiert in seinem Buch "Österreichische Architektur der fünfziger Jahre" Gebäude dieser Dekade im Spannungsfeld zwischen Erhalten und Erneuern. Das allmähliche Verschwinden aus dem Stadtbild hat ihn dazu bewogen, genauer hinzuschauen und die eigene Wahrnehmung zu schärfen.
Mit professionellem Blick, nicht nostalgieverliebt im Retrofieber, zeigt er ausgewählte Bauten aus Österreich. Die Fotografien werden von Essays und einem Interview ambitioniert begleitet. Das Buch ist eine Aufforderung, die Architektur der fünfziger Jahre als symbolreichen Beitrag zu unserer Kulturgeschichte – wertfrei – anzuerkennen.

www.pustet.at
Österreichische Architektur der fünfziger Jahre.
Fotografiert von Stefan Oláh
176 Seiten, ISBN 978-3-7025-0649-0, € 29,00

Zum Herausgeber:

Stefan Oláh
geboren 1971, Klasse für Fotografie an der Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg 1989 bei Verena von Gagern, Fotoassistenztätigkeit im Atelier von Leo Kandl und im Studio bei Peter Strobl, Studium an der Staatlichen Fachakademie für Fotodesign in München. Seit 1994 freischaffend tätig, seit 1995 Lehrbeauftragter bzw. Universitätslektor für Fotografie an der Universität für angewandte Kunst, Wien, seit 2010 Senior Artist ebendort. Umfangreiche Auftragsarbeiten für Audi, Austrian Airlines, Bank Austria, BAWAG, BMW, Christie‘s, Deutsche Bank AG, Generali Foundation, Museen der Stadt Wien, P.S.K., Red Bull, Swarovski, Wittmann und für die Zeitschriften Liebling, Fleisch, Monopol, Ray und das Magazin der Süddeutschen Zeitung. Einige Ausstellungen und Publikationen, zuletzt: „Nako – Living Cultural Heritage in the Western Himalayas by Stefan Olah“ im National Museum, Delhi (2011) und „Sechsundzwanzig Wiener Tankstellen“ erschienen bei Roma Publications (2010)

Quelle: Pustet/Barbara Brunner


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